Sieg zum Vorrundenabschluss

Das letzte Spiel der Vorrunden haben wir gegen Tomislavgrad ausgetragen.
Der Start in das Match war vielversprechend. Zahlreiche gut lancierte Angriffe waren ersichtlich, diese waren einfach im Abschluss noch zu wenig abgeklärt. So war es dann auch der Gegner, der uns mittels Eigentor zum Führungstreffer verhalf. Kurzum schoben wir dann noch einen Ofen zum 2:0 nach.
Anstelle von das Spiel nun ruhig anzugehen war das ganze Team etwas unruhig und man gewährte den gegnerischen Spielern zu viel Freiräume, was noch vor der Pause den Anschlusstreffer bedeutete.
In der zweiten Halbzeit wollte man sich wieder den besprochenen Aufgaben widmen und es wurde wieder abgeklärter und konzentrierter gespielt. Die Treffer 3, 4 und 5 vielen in regelmässigen Abständen und so konnten wir diesen fairen und unterhaltsamen Match mit einem Sieg ins trockene bringen.
Nun haben wir sechs Monate Zeit um an Taktik, Technik und Kondition zu arbeiten :-) bis es wieder zu einem Ernstkampf in der Rückrunde kommt.
Herzlichen Dank allen Supportern für eure Unterstützung! Danke Nadja für die Bewirtung und Merci Jungs für die Vorrunde!

Unentschieden in Rüschegg

Zum dritten Spiel innert Wochenfrist wurden wir zu einem Meisterschaftsspiel aufgeboten, dieses mal nach Wislisau/Rüschegg, obwohl in diesem Team an diesem Abend nur Schwarzenburger auf dem Platz standen...
(Das Team Gantrisch setzt sich aus Spielern des FC Rüschegg, SV Kaufdorf und eben des FC Schwarzenburgs zusammen).
Trotz engen Platzverhältnissen versuchten wir ein gepflegtes Spiel aufzuziehen, was aber nicht ganz einfach war. So war vor allem die Defensive gefragt und kurzum später hoffte man mit den Stürmern auf ein Erfolgserlebnis.
Die ausgeglichene erste Hälfte hat das Team Gantrisch kurz vor der Pause mit 1:0 für sich entschieden.
in der zweiten Halbzeit, keine Zeigerumdrehung später zappelte der Ball im Netz, ein herrlicher Lob aus 20 Meter, leider nur in das falsche Tor aus Sicht der Sternen.... 2:0.
Konnten wir doch mehr und mehr das Spieldiktat an uns reissen und erarbeiteten die eine oder andere Chance. Eine Standardsituation meisterte Friedli im Alleingang meisterhaft und netzte zum 2:1 ein. Wir spürten, dass noch mehr in der Luft lag und warfen alles nach vorne, weshalb wir für Konter dann allfälliger wurden... nach einem schön vorgetragenen Angriff unsererseits schloss Chris gekonnt mit links ab, was das 2:2 Schlussresultat bedeutete.

Am Freitagabend schliessen wir die Vorrunde im Schlatt ab. Der Gegner heisst für dieses Spiel Tomislavgrad.

Bittere Niederlage gegen Italiana  

Die Geschichte dieses Spiels ist schnell erzählt. Das bekannte FCS-Rotationsprinzip hatte wieder fünf Neue in der Stammelf zur Folge: Kläy (Goal), Glauser, Burkhalter, Ringgenberg, Tinu Wolfer. Das Ganze passte gegen den noch punktverlustlosen Gegner Italiana recht gut, wobei die spielerische Klasse des Gegners nicht zu übersehen war. Das 0:1 für den FCS nach einem herrlich vorgetragenen Angriff über die rechte Seite folgte durch ein spektakuläres Kopftor von Päscu Burkhalter.
 
Leider folgte kurz nach der Pause der (zu) schnelle Ausgleich. Danach verzog Dähler knapp und der Schiri verweigerte einen glasklaren Elfer für den FCS. Die Gangart wurde ruppiger und aus dem Getümmel gelang Italiana durch einen herrlichen Fallrückzieher das 2:1. Leider brannten dann beim Torschützen wenig später die Sicherungen durch, was zu einer Tätlichkeit und Platzverweis führte. Der FCS wechselte kräftig durch konnte aber die numerische Überzahl nicht nutzen – im Gegenteil: es folgten die Gegentore 3 und 4.
 
Fazit: Eine bittere Niederlage gegen einen starken Gegner. Schade, dass bei einem Seniorenspiel dermassen viele negative Emotionen aufkommen müssen, eigentlich hätte dies der souveräne Leader nicht nötig. Zu erwähnen ist aber die gute Schiedsrichterleistung.
 
Weiter geht es für den FCS bereits am Freitag gegen das Team Gantrisch (auswärts, 19.00 Uhr).

Mit Routine zu einem Punkt gegen Wohlensee

Es ist Ferienzeit und Babyboom beim FCS. Aber auch die Verletztenhexe schlägt im September unerbittlich zu. Domi Müller riss sich die Achillessehne vor einer Woche, Schöggu ist seit August verletzt – Stampfli ging angeschlagen ins Spiel, Pänggu verletzt nur als Coach auf der Bank und Kürä Krebs sollte es während des Spiels mit einer Zerrung erwischen. Von 42 möglichen Spielern brachten wir 14 hin – ich denke es erübrigt sich jeglicher weiterer Kommentar. Tage vor dem Spiel drohte gar ein Forfait, doch es sprangen sieben Spieler ein, die nicht zum 30+-Kader gehören, so zum Beispiel die Routiniers Dänu Liechti, Päscu Zaugg und Kürä Krebs. Merci allen, welche die Mission gegen Schlusslicht Wohlensee antraten. Nach fünf Spielen wurden nun schon 30 Spieler eingesetzt.
 
Zum Spiel: Es gab Höhen und Tiefen, wir hätten hoch führen, aber auch entscheidend in Rückstand geraten können. 1 Punkt gewonnen oder 2 verloren? Ich denke ein gerechtes Unentschieden. Wir haben auf zwei Rückstände reagiert, was sicher positiv ist. Automatismen können unmöglich greifen, wenn erneut zum vorherigen Spiel sechs Neue in der Stammelf waren. Wir starteten mit einem Durchschnittsalter von 39 Jahren ins Spiel, gingen nach einem schnell ausgeführten Einwurf von Rufener durch Dähler in Front. Chancen für 2-3 Tore waren da, doch ein Freistoss vor der Pause bedeutete den unverdienten Ausgleich.
 
Wir reagierten mit den Einwechslungen von Pascal Wolfer, Liechti und Zaugg, so dass das Durchschnittsalter auf 41.5 Jahre stieg. Leider verloren wir phasenweise etwas den Faden, der kleinlich und strikt nach Regelbuch pfeifende Schiedsrichter verhängte beidseits einen Elfer, wobei unseren Charly verwertete. Nach schönem Angriff über Zaugg und Stampfli traf Dähler zum 3:3. Die letzten zehn Minuten waren dann wieder stark vom FCS, doch der Siegtreffer glückte nicht.


Telegramm:
http://www.football.ch/fvbj/Fussballverband-Bern-Jura/Spielbetrieb-FVBJ/Meisterschaft-FVBJ.aspx/ln-17033/v-0/tg-2893915/
 
Fazit: Das zusammengewürfelte und routinierte FCS-Team hat einen guten Job gemacht – aber es ist gut zu wissen, dass 2018 bald junge Spieler nachrücken. Alain Schären, kann es kaum erwarten, 30 zu werden…

Das nächste Spiel: Klar ist, dass am Montag im Nachtragsspiel gegen Italiana (19.30 Uhr in Ittigen) eine Leistungssteigerung nötig ist, um zu bestehen.

Ganz bittere Niederlage gegen Espana

Nichts wurde es aus dem ersten Sieg in der Meisterschaft. Gegen Espana resultierte eine unglückliche Niederlage in der Nachspielzeit.
 

Nach dem erfreulichen Punkt in Bümpliz gab es sieben neue Spieler in der Stammformation, wobei Florian Moser aus der Zweiten Mannschaft seine Senioren-Premiere feierte. Im gewohnten 4:4:2-System war der FCS in der ersten Halbzeit die dominante Mannschaft und hatte bei einem Lattenkopfball von Stampfli Pech. Die Gäste ihrerseits waren auch gefährlich mit Kontern. 
In der Pause gab es auf Seiten des Heimteams zwei Wechsel und nach einem Foul an Stürmer Kläy gab es Elfmeter, den Thomet souverän verwertete. Es waren genügend Chancen für weitere Tore da, doch es kam ganz anders: Die Gäste glichen aus. Da der FCS bei einem weiteren Lattentreffer wieder Pech hatte und der Gästegoalie förmlich über sich hinauswuchs und 2 – 3 sogenannt Hundertprozentige hielt, blieb das Spiel lange offen. Und endete auf dem Tiefpunkt: In der Nachspielzeit fiel das 1:2.  
Fazit: Abhaken, aber die nötigen Schlüsse daraus ziehen. Vielleicht waren es zu viele Wechsel, die Automatismen können nicht stimmen, wenngleich die Leistung alles in allem gut war.

Verdienter Punkt auf der Bodenweid

Zwei Tage nach dem Cupsieg in Walperswil galt es gegen den SC Bümpliz zum Meisterschaftsauftakt ernst. Mit einem verdienten 3:3-Unentschieden gelang der Auftakt beim Gruppenfavoriten gut und man konnte sich für die 1:11-Niederlage im Frühling rehabilitieren.
 
Im Vergleich zum Walperswi-Spiel mussten personelle Wechsel vollzogen werden. Für den verletzten Goalie Joel Genini, der voraussichtlich sechs Wochen fehlen wird, stand mit Kurt Krebs der Goalie der Senioren 40+ im Tor. Er sollte eine Schlüsselrolle spielen, dazu später mehr. Zudem neu in der Stammelf waren Luis Veiga (1. Mannschaft), Dähler sowie Alvaro und Charly vom Gruppierungspartner Wabern. Die angeschlagenen Burkhalter und Obrist waren auf der Bank. Auch der SC Bümpliz nahm im Vergleich zum 3:0-Cupsieg in Wabern einige Wechsel vor. Es entwickelte sich ein unterhaltsames Spiel, wobei der FCS trotz fünf neuen Spielern in der Stammelf sehr ball- und kombinationssicher agierte und teils sehr schöne Angriffe hatte. Nach einem herrlichen Vorstoss über die rechte Seite konnte Torjäger Stampfli zum 0:1 buchen. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich traf Charly nach einem weiteren Angriff über die rechte Seite und so ging es mit einer verdienten 2:1-Führung in die Pause.
 
Zur Pause musste in der Innverteidigung verletzungsbedingt Roman Sahli raus, für ihn gab Dänu Birrer sein Comeback beim FCS. Bümpliz legte gleich los wie die Feuerwehr und bereits nach 20 Sekunden stand es 2:2. Nun waren es die Hausherren, die mächtig Druck machten und in der Offensive auf einige Cracks zählen konnten, die oberklassig gespielte hatten. Doch auch der FCS hat einige sehr dicke Chancen und eine davon nutzte unser „Phänomen“ Säschu Rufener. Zur Pause eingewechselt lobte er den Torhüter und versenkte eiskalt aus rund 30 Metern! Später hatte Marco Friedli bei seinem Freistoss Pech, dass dieser an der Latte endete. Es wäre vermutlich die Vorentscheidung gewesen – doch dann gelang Bümpliz das 3:3. Der gut pfeifende Schiedsrichter Righini annulierte einen Treffer des Heimteams wegen Offside und kurz vor Schluss verhinderte Goalie Krebs einen sogenannt Hundertprozentigen mit einer spektakulären Doppelabwehr via Pfosten und sicherte den wichtigen Punkt.
 
Alles in allem sicher eine gerechte Punkteteilung und eine starke Leistung des FCS – und zwar von allen Spielern, egal ob auf dem Feld oder auf der Bank. Besten Dank den Spielern, die ausgeholfen haben. Bereits am Freitag (25.8.) geht es im Schlatt um 19.30 Uhr gegen Espana weiter.


Cupspiel gewonnen - Schöggu verloren

Der Auftakt in die neue Saison ist den Senioren 30+ im Cup geglückt. Auswärts gewann das Team in Walperswil mit 4:2. Einziger Wehmutstropfen ist der verletzungsbedingte Ausfall von Goalie Joel „Schöggu“ Genini.
 
Das Trainer-Quartett Martin Wolfer / Roman Sahli / Marc Ringgenberg / Achim Dähler teilt in dieser Saison diverse Aufgaben rund ums Team auf. Als alle 15 Spieler Walperswil - teils via Umweg Wileroltigen… - gefunden hatten, ging es los. Und im ersten Pflichtspiel in Walperswil spielten einige neue „alte“ Gesichter: Joel Genini im Tor zudem Läbi Gerber, Fabian Obrist und Mätthu Kläy.
Der FCS war das spielbestimmende Team, agierte aber in der Vorwärtsbewegung teils noch zu wenig zielstrebig und im Abschluss zu wenig kaltblütig. Der Gegner seinerseits war mit Kontern einige Male gefährlich und hatte einen Lattentreffer zu verzeichnen. Das 1:0 durch Chris Stampfli war hochverdient, dennoch folgte vor der Pause der überraschende Ausgleich.
 
Bereits vor und während der Pause musste verletzungsbedingt zweimal gewechselt werden. Der FCS vergab nach dem Tee einige hochkarätige Chancen, ehe Ringgi aus rund 30 Meter locker abzog und unhaltbar über den Goalie versenkte. Ein Riesentreffer der Marke Ringgi. Doch dann der Schock: Goalie Schöggu verletzte sich bei einer Abwehraktion ohne Einfluss eines Gegners schwer und musste ins Spital nach Aarberg, zwei Finger waren ausgerenkt, was sechs Wochen Pause bedeutet... Was nun? Klar, Stürmer Mätthu Kläy, der Jahrzehnte im FCS-Tor der ersten Mannschaft stand, ging zwischen die Pfosten. Und er wurde gleich unhaltbar bezwungen nach einer Verkettung von unglücklichen Umständen – 2:2.
 
Das konnte es nicht gewesen sein, es drohte das direkte Penaltyschiessen. Mit einer Energieleistung des ganzen Teams und trotz Krämpfen konnte in den Schlussminuten das Spiel noch in die richtigen Bahnen gelenkt werden. Zweimal traf Chris Stampfli. Sicher ein verdienter Sieg, der nach einer langen sieglosen Periode von fast 11 Monaten zum richtigen Moment kam. Es gilt den Elan ins Spiel vom Freitag, 18.8. in Bümpliz (Anstoss um 19.30 Uhr, Bodenweid) mitzunehmen. Es ist auch klar, dass dann ein wesentlich stärkerer Gegner auf dem Platz stehen wird. Unserem Goalie Schöggu wünschen wir schnelle und gute Genesung!